Freitag, 31. Juli 2009

sterntaler schuhe

Diese Schuhe von Opening Ceremony sehen aus wie aus vergangenen Zeiten mit dem Wildleder in diesem wundervollen schmutzigen Blau und den zwei großen Zierschleifen auf der Front. Wie ein mit einem Sternenhimmel verzierter Baldachin aus dem Mittelalter -irgendwie. Fehlen nur noch die Sterne. 284€ über Farfetch.


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das burgunder problem

Regelmäßig im Sommer trudeln bei mir zuhause sämtliche sich auf dem Markt befindende Bestellkataloge diverser Modeversandhäuser für die kommende Herbst-Saison, die meine Mutter immer anfordert, ein und sind gewissermaßen die Vorboten, die uns zeigen, was spätestens im Spätsommer/Herbst in den großen Ladenketten hängen und auch optisch erwarten wird.
Manchmal setze ich mich aber hin und blättere aus purer Neugier durch die Seiten, um die Trends zu analysieren. Neben „New Boho Chic“ ist unter anderem der Look der Balmain Kollektion 2008/2009 total angesagt (eineinhalb Jahre nach Präsentation, nur nebenbei). Das ist aber nicht, was mir regelmäßig Kopfschmerzen verpasst.
Die Tatsache, dass es wieder gen Herbst/Winter, sprich die kalte Jahreszeit, geht, ist nicht unbedingt der Auslöser für mein Schaudern.
Nein, die jährliche Wiederkehr der Herbstfarben Burgund, Petrol und Pflaume erwartet uns und das schon seit gut 5 Jahren. Immer wieder, fast wie in den Filmen um Freddy Kruger, der deine Träume heimsucht und von dem es unzählige Sequels gibt. Jetzt kann man (also jemand, der total gerne Ursachenforschung betreibt und sowieso immer was zu meckern hat) da mal eine Analyse betreiben. So ganz ohne Hintergrundwissen und nur mit etwas logischem Denken eines normalen Konsumenten, dem das so mal aufgefallen ist (es gibt auch diese Leute, die blind kaufen –wie Zombies im Horrorfilm, doch echt!).
Also, der Sommer ist die Jahreszeit der grellen und hellen Farben, weil wenn viel Sonne scheint und die Leute in Urlaub fahren, wollen sie ihr Glück und ihre Freude ( über die arbeitsfreie Zeit und/oder bedingt durch die vermehrte Endorphinausschüttung durch die vermehrte Sonneneinstrahlung) auch da haben, wo es am meisten auffällt: am eigenen Körper.
In heutigen Zeiten, wo man Sommerkleidung schon Ende Februar kaufen kann, wächst das Verlangen nach gedeckteren Farben um einiges mehr als es sowieso schon der Fall ist.
Im Herbst färben sich die Blätter rot, die Trauben für den Wein werden geerntet und alles erinnert mich an den typischen Altweibersommer hier im Süden Deutschlands, sprich: an die Farben Rot, Braun und eben auch Pflaume und Burgund. Das sind dann halt die typischen Herbstfarben und scheinbar wollen die Leute das (oder werden die Leute gewollt - Schweinezyklus in der Textilbranche?). Also, man kleidet sich nach der Jahreszeit (nicht nur nach deren Temperaturen, nein, nach deren Aussehen, man passt sich quasi an).
Ein größeres Problem habe ich allerdings mit Petrol. Weil es für mich in diesem Fall unerklärlich ist, wie solch eine Farbe –nicht mal eine unbedingt schöne- es jedes Jahr wieder in die Läden schafft. Passt das gut zu Pflaume? Nein. Und was ich auch nicht verstehe: Wieso wird diese Farbe (zusammen mit den doch halbwegs logischen Beerentönen) jedes verdammte Jahr zu DER Trendfarbe des kommenden Herbst gekrönt? Und wieso scheint das den Normalverbrauchern nicht aufzufallen? Irgendwann war ich dann also letztens (d.h. vor 3 Tagen) in der Stadt, um spontan unseren beliebten Großketten einen Besuch abzustatten. Und? Jaaa, was seine ersten Vorzeichen im Katalog hatte, bestätigte sich nun: neben verramschten Sale-Fetzen, die keiner mehr wollte, aber noch unbedingt bis September aus dem Lager müssen, hing unter einem großen Schild mit der Aufschrift „new collection“ (und hier sprechen wir vom Muster-Laden XY, dessen Profil universell für alle High-Street-Stores gilt) die neueste Herbstmode –in den Farben Petrol, Burgund und Braun. Und alle mit einem Touch Tweed und einem Hauch englischer Lord-Lady oder Boho-Hippie. Weil man das auch nur im Herbst so trägt. Das kann recht ärgerlich werden, wenn man ein Charakter ist, der sich vor Déjà-vus gruselt.
Aber irgendwie -um das Ganze von allen Winkeln her zu betrachten - hat das ja auch wieder was Schönes. In unserer heutigen Zeit, wo alles schnelllebig und unbeständig ist, kann man sicher sein, dass uns eins niemals verraten würde und immer jedes Jahr verlässlich wiederkehrt: die neuesten Trendfarben für den Herbst.

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Donnerstag, 30. Juli 2009

salesalesale

Weil's jeder hat, hat die Vanessa das jetzt auch: einen privaten Verkauf meiner Klamotten.

mal ein bisschen was für's gemüt

...schließlich haben die meisten jetzt Urlaub und der Zoo ist ja jetzt der neueste place to be.

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Suchbild: Finde den Piephahn!
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Fanfoto
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Mittwoch, 29. Juli 2009

stupid twitter

Alle meine Followers auf Twitter sind -bis auf sechs und die meisten davon auch noch Spammer-weg und ich folge nur noch einer Person.
Ich hab gehört/gelesen, dass einige an die 30 Follower verloren haben . Bei mir sind es ca. 350, also alle und zusätzlich noch die Leute, deren Updates ich abonniert habe. Schuld daran soll die große Putzaktion bei Twitter sein, was Spam-Accounts angeht (oder auch was anderes).
Keine Ahnung, wieso das passiert. Wer meine Updates abonniert hat und das wieder tun möchte, der müsste das erneut wiederholen (Icon findet ihr ganz unten links). Oder ihr geht direkt hier zu meinem Account.
Vielleicht ist das Ganze nur temporär, aber ich mach mir jetzt mal die Arbeit und versuche, möglichst wieder alle zu finden, die ich abonniert habe.
Saumäßig ärgerlich!

Wie gesagt, vielleicht ist das morgen wieder repariert. Vielleicht auch nicht, irgendwie geht grad gar nichts, ärgerlich hoch 10 (vorallem in Zeiten des Sommerlochs, wo nur noch Ulla Schmidts Dienstwagenskandälchen präsent ist).

a magazine #9

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tFS

if i was a (understated) rich girl...

…dann hätte ich diese Tasche.

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1. +3. YSL online
2. tFS

Ich kann es mir nichtmal annähernd leisten, überhaupt markenfixiert zu sein.
Aber diese Tasche von YSL zergeht einem auf der Zunge wie das butterweiche Leder, aus dem sie gemacht ist. Taschen sind wie Schuhe reine Statussymbole. Wer rumläuft wie der größte Penner und dabei aber eine Tasche der großen alten Labels trägt, der wird auch im abgeranzten Look bei den Oberen Zehntausend akzeptiert. Soviel Macht hat also so eine Tasche. Weil mir so was aber eigentlich total egal ist und die High Society outfittechnisch viel öfter danebenzugreifen scheint als der Rest der Welt (ja, wenn auch nur bedingt durch die Selektion der Medien und die gesteigerte Aufmerksamkeit) und ich mich für derartige Oberflächlichkeiten gar nicht erwärmen kann, konzentrieren wir uns wieder auf diese wunderschöne Messengerbag mit dem Namen „Besace Flap“.

Nicht allzu klassisch, trotzdem sehr unaufgeregt und unangestrengt. Der teuere Preis sieht man ihr allenfalls an der hochwertig verarbeiteten Hardware an oder am Leder.
Understatement pur! Diese Tasche sagt über den Träger aus: „Ich bin wohl situiert, aber kein Angeber, reich aber nicht verstaubt, sondern lässig.“
Und irgendwie sieht sie so bequem aus, dass man sie auch gern mal als Kopfunterlage verwenden kann –im Zelturlaub, weil die Anschaffung dich in den Ruin getrieben hat und du dir keine Hotelaufenthalte mehr leisten kannst. Egal. Das macht dich umso sympathischer, ganz nach dem Motto der Besace! Reich ja, protzig nein.

Preis: kein Kommentar, ihr könnt's euch doch eh nicht leisten und unterstützen sollte man sowas auch nicht, wenn in Afrika Kinder an Hunger sterben. So.

Dienstag, 28. Juli 2009

annie hall (1977)

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1. screencaptured
2.open-salon.com
3.escape-to-the-seventies.com

Montag, 27. Juli 2009

i swear this bitch is shady

Dank Lisa von lalila, deren Post mich erinnert hat: Auch ich folge dem Aufruf von Katja!

Ich bin nicht sehr stolz auf die Historie meines Musiklebens, weil es im Grunde nichts Besonderes gibt, was ich früher und auch heute so höre und komischerweise erinnere ich mich kaum mehr daran, was ich eigentlich so gehört habe.


Im zarten Kindergartenalter lief bei mir nichts anderes als: Rolf Zuckowski himself. Wer das nicht durchhat, dem fehlt was ganz Essentielles in seiner Kniebeißerphase. Rolf hatte für jede Lebenslage den passenden Song parat. Hat mich sicher durch die Kindheit getragen…



Im Grundschulalter hab ich vor allem eins gehört: den OST von Sailor Moon und die Backstreet Boys (ich hab mir eingebildet, dass ich in Nick verliebt war). Für beide hatten meine Schwester und ich Fanclub, sowie Spice Girls.




In der 5./6. Klasse hab ich quasi hardcore gemainstreamt. Ich hab Usher gehört. Nicht zu kurz kam auch Britney Spears und Christina Aguilera, Alicia Keys und sogar Jenny from the Block (now you know!). Kurzzeitig war ich auch total geil auf Kate Winslet (jaaa, die hat echt ne Single veröffentlicht!!).


7./8. vermutlich Hip Hop. Ich kann mich nicht mehr genau erinnern. Und die Gorillaz (keine Ahnung, vielleicht war das auch eher 6. Klasse).


9./10. fing die Zeit des Classic Rocks an. Über Eric Clapton, Cream, die Stones, The Who und Led Zeppelin –meine Schwester und ich haben sie alle gehört. SOAD und Bloodhound Gang.
Und das Norah Jones Album kannte ich auswendig. Hip Hop war zu der Zeit absolutes no-go.



Mit 16 kamen die Briten in mein Leben: Libertines und Babyshambles füllten mein kleines Herz. Dazu kam im Laufe des Jahres die Arctic Monkeys und die Kooks (peinlich, I know), sowie die White Stripes und Placebo. Für den in meinen Kreisen damals aufkommenden Mainstream-House konnte ich mich nie wirklich erwärmen. Fehlen durfte auch We Are Scientists nicht. Und wegen dem Johnny Cash Film hab ich sogar seine alten Lieder gehört!



Einige Zeit später waren meine Lieblinge die Cribs, die Sounds, Little Man Tate, Jeans Team und die Rifles und Dirty Pretty Things, Joy Division und die Sex Pistols (nur um einige wenige zu nennen). Und last but not least: Art Brut –immer noch meine Helden.


Wieder einige Monate später lauschte ich abwechselnd den Klängen der 60er in Form von Chansons von France Gall oder Francoise Hardy oder dem Dutronc und dem heißesten Scheiß, der sich Daft Punk, MSTRKRFT, Uffie,, Justice, Yelle, Digitalism, M.I.A., Busy P. und was weiß ich noch nannte und immer noch nennt. Nicht zu vergessen Lou Reed und der Velvet Underground.


Zeitgleich konnte ich mich auch noch für die Neue Deutsche Welle begeistern: DAF, Palais Schaumburg etc. pp.



Und heute?
Morrissey, die Smiths und Police. Bob Dylan, Violent Femmes, Joy Division, Genesis, David Bowie und querbeet 60-90er, sowie den Hip Hop aus alten Tagen. Und von jeder Phase natürlich auch noch Bands und Gruppen, die mich länger begeistern konnten. Ich höre z.B. immer noch gerne Britney Spears und natürlich die ganz alten Bands, die unvergessliche Klassiker sind.
Ich höre zuviel zu gern, um mich auf ein Genre festzulegen.
Momentaner Ohrwurm? Ich hab schon gut einen Monat keine Musik mehr gehört. Das drückt aber spürbar auf mein Allgemeinbefinden, muss ich sagen. Obwohl, einen Song von Obie Trice hab ich vor nem Monat ständig gehört (Ohrwurm muss ja kein qualitativ hochwertiges Stück sein):


(Buuuh, censored version!)



Diese Angaben sind alle ohne Gewähr. Vielleicht verdrehe ich auch Jahreszahlen, Alter und ganze Lebensphasen. Meine Erinnerung ist allerdings, was die Zeit von 13-15 angeht, komplett ausgelöscht (weiß der Geier, warum).



das handschuh-haarteil

Furios, das scheinbar zentrale Thema der Dolce & Gabbana-Kollektion für den anstehenden Herbst bzw. Winter: Handschuhe -überall, nur nicht da, wo sie eigentlich hingehören, an die Hand. In einigen High-Fashion-Onlineshops kann man auch schon die ersten Accessoires mit der Handschuh-Zweckentfremdung des Designerpärchens ordern.
Und dann kommen Domenico und Stefano auch noch auf die Idee, sie auf den Kopf zu packen!

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Das schreit nach Alltagserprobung, weil viel braucht es eigentlich nicht für diesen Look. Ein paar Lederhandschuhe und Haarklammern und natürlich wie bei allen absurden Mode-Erscheinungen eine kleine Portion an Mut und zweifelloser Attitüde (haha).
Hier folgt also mein zweiter Beitrag, der nicht ganz so auffallend ist wie mein erster zum Thema "Erprobung verrückter Laufstegeinfälle".


Die seitliche Variante:
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Die Haarschleifen-Variante:
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Mein persönliches Fazit: Ich find's lustig. Mein Umfeld wahrscheinlich noch lustiger. Aber das ist ja auch Sinn der Sache.

Sonntag, 26. Juli 2009

christian lacroix haute couture 09/10

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Die berüchtigte HC-Show von Lacroix.

wir sind blickdicht

Die Lara von VintageJesusFashion hat mich getagged. Und weil taggen die Bloggemeinschaft stärkt, zumindest aber die Vernetzung fördert, mach ich mit.


Für was erntest du komische Blicke auf der Straße? (stylingtechnisch)

Kommt auch auf die Art Leute an, die an mir vorbeilaufen. Und auf die Straße. Ich glaube, es gibt auch Leute, die gucken jeden komisch an (ich hab das übrigens auch ne Zeit lang gemacht, aber nur, weil ich schlecht gesehen hab und die Gesichter schlecht erkennen konnte).

Wie gehst du mit solchen Blicken um?

Ach, eigentlich gar nicht, da könnte ich mich ja über jeden Pups aufregen. Man muss halt abwägen: Will ich meine Ruhe (dann gebe ich halt der Masse nach) oder will ich tragen, was ich will (dann muss man Blicke halt ertragen)? Viel schlimmer finde ich da die Situationen, in denen Leute gegen ein Schild oder eine Straßenlaterne laufen, weil sie einer Ausflugsgruppe des Behindertenwohnheims nachgaffen und sich nicht mehr einkriegen. Da kann ich ganz arg bösartig werden.

Provozierst du gerne bzw. fällst du gerne auf? (klamottentechnisch)

Das man mit Kleidung überhaupt provozieren kann ist schon schrecklich genug. Wenn sich jemand aufgrund eines Kleidungsstücks (das noch nicht mal eine fremdenfeindliche Botschaft als Aufschrift hat oder eine von der Gesellschaft nicht akzeptierte Meinung beinhaltet) angegriffen fühlt, find ich das ziemlich traurig. Für mich ist Mode Spaß (und ja, Spaß ist auch immer ein bisschen Ernst) und in unserer Welt hat das menschliche Hirn halt Assoziationen gebildet, die es für Dinge verwendet, um die Welt besser ordnen und leichter in ihr leben zu können. Was fällt dir ein, wenn du z.B. an Stiefel denkst. Oder an ein Blumenkleid. Jeder will doch irgendwie auffallen und nur auf die Kleidung bezogen, kann man das doch regulieren, wie man möchte. Jemand, der z.B. ein außergewöhnliches Körpermerkmal hat, kann das nicht so einfach, wie ich, die die Möglichkeit besitzt, rein äußerlich in jede Gesellschaftsgruppe zu schlüpfen und daraus aber auch wieder zu ENTschlüpfen.


Jeder will doch irgendwie (wenn auch nicht klamottentechnisch) beachtet werden in der großen Welt, auch wenn das nicht jeder wahrhaben oder zugeben will. Ist ja auch gar nicht schlimm...Kleider bilden dein äußeres Erscheinungsbild und wenn ich nicht auffallen will, muss ich halt was anderes anziehen. Manche wollen immer beides: Auffallen und trotzdem Teil der konformen Mehrheit sein. Dass das oft im Widerspruch steht und nicht immer funktionieren kann, wollen viele nicht wahrhaben. Klar ist das schade und klar kotzt es mich auch mal an, wenn mich jemand anglotzt (wahrscheinlich aber eher, weil ich schlecht gelaunt bin) aber so sind wir Menschen halt. Wenn ich trage, was ich gut finde und das auffallend oder provozierend ist, dann tu' ich das gerne.

Mein Lieblingsoutfit (aus der aktuellen i-D, getragen von Lily Allen). Aber würde ich das anziehen, hätte ich wohl Probleme mit meiner Glaubwürdigkeit. Weil was assoziiert der Mensch mit einer Person in einem flauschigen Tierkostüm weit abseits von Promotion-Jobs? Richtig, Freak.

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ghost world (2001)

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Freitag, 24. Juli 2009

metal denim trend whore


I got myself a teeny-weeny-mini tan ganz ohne Sonnencreme und Sonnenbrand. Natürlich nur mit Berücksichtigung der Eigenschutzzeit (auch wenn die Sonne verlockend ist). Die Zeiten des Tomatenlooks hab ich schon etliche Jahre hinter mir und ehrlich gesagt hab ich mittlerweile auch viel zu viel Angst vor einem Melanom.


Berg-Boot ?!?!?!

Das sind nur Socken, ich hab mich schon wieder beruhigt.


Meinerseits größter Fan von skurrilem Fashion-Gedöns muss ich hier ausnahmsweise mal ein großes “What the fuck?!“ in die Runde werfen.

Topshop verkauft Wollsocken als Schuhe. Zu allem Überfluss sind die Wollsocken mit einem unsichtbaren Killerabsatz bestückt, sodass es permanent aussieht, als sei die Trägerin nachts vom Bett auf dem Weg zur Toilette, auf Zehenspitzen, um die Mitbewohner nicht zu wecken und mit Socken, weil Frauen eh immer frieren.

Zu allem Übel sind die Schuhe unbequem UND hässlich (ich ziehe unbequeme Schuhe nur an, wenn sie schön sind und es sich lohnt).


Das kann doch nicht deren Ernst sein? Über Geschmack lässt sich streiten –diese These verfechte ich meist bis auf’s Äußerste. Aber das hier? Das sind Socken ohne Absatz! Zu was soll ich die denn tragen? Dagegen sind Ugg-Boots die logischsten Schuhe der Welt. Hässlich, aber bequem. Diese Teile hier kann man nicht mal daheim zum Filmegucken anziehen, weil man nicht drin laufen kann. Und dann nennen die den Schuh auch noch „Everest Knitted Boot“. Everest. Ja, das kann ich sehen. Strick-Everest.
Mir fehlen die Worte und eigentlich wollte ich gerade meinen Beitrag zur neuen Serie "What The Fuck" am Freitag hier veröffentlichen. Der muss jetzt allerdings bis nächsten Freitag warten, der gestrickte Berg-Boot kam ihm zuvor.

Zwei Farben sind erhältlich, der Vollständigkeit halber.
Für 12 Pfund ist er dein. Wenigstens der Preis stimmt.

Anmerkung: Sollte dieser "Schuh" KEINEN unsichtbaren Absatz haben, sondern wirklich nur ein Sockenslipper sein (was das Ganze nicht viel besser macht), dann frage ich mich, wieso man so ein widersprüchliches Bild in den Shop stellt. Ich kann's mir einfach nicht vorstellen, dass das normale Socken sein sollen. Weiß da jemand besser Bescheid? Vielleicht sollte ich sie bestellen, dann weiß ich mehr. Haha!

Donnerstag, 23. Juli 2009

destiny's child memorial post


img.maniadb.com

Mit 12 war es bei mir cool, Hip Hop und RnB zu hören. Ich selber hab sogar einige Zeit Hip Hop getanzt, stets mit Usher, Aaliyah und Eminem im Ohr.
Den heutigen RnB mag ich gar nicht mehr und der aus alten Zeiten ist mit dem heutigen Schund auch nicht mehr zu vergleichen (früher alles besser usw.). Aber ich bin keine Freundin von Schubladendenkern und ehrlich gesagt halte ich diese sture Verbissenheit für Teenie-Geplänkel (mit 15 fand ich alles außer Rock/Indie eine Zumutung, soviel dazu).
Jetzt hab ich seit Jahren wieder die Mukke von Destiny's Child ausgegraben, weil das irgendwie präpubertäre Erinnerungen weckt und einfach...verdammt gut ist. Nicht zu vergessen die super Bühnenoutfits von Mama Knowles!
Und das da wahres Können dahintersteckt sieht man ja auch an Beyonces erfolgreicher Solo-Karriere.
Mehr Destiny's Child-Wertschätzung, plz!

Nasty Girl (2002)



mondauge

„Augen sind die Fenster der Seele“,sagte einst schon einer, der es wissen musste: Der Meister der Proportionen, Leonardo Da Vinci. Und da wir selbst nach Jahren der Wissenschaft immer noch nicht wissen, was die Seele ist und wo sie sitzt und wie tief und verworren sie wirklich sein kann, halten die Augen eine ganz besondere Stellung inne und das seit nicht erst seit Beginn des neuen Zeitalters mit Überwachungskameras, Big Brother und Co.
Das Auge als Symbol bedeutet Wachsamkeit, Allwissenheit und, so steht es in der Bibel, behütende Allgegenwärtigkeit Gottes.
Das Augen allerdings auch Gefühle der Beklommenheit und der Beobachtung schüren können, wissen wir alle nur zu gut. Wer „The Great Gatsby“ gelesen hat, erinnert sich wohl noch gut an die scheinbar alles beobachtenden Augen des Dr. T. J. Eckleburg auf dem großen Werbeplakat: „The eyes of Dr. T. J. Eckleburg are blue and gigantic –their retinas are one yard high. They look out of no face, but, instead, from a pair of enormous yellow spectacles which pass over a non-existent nose."
Vielleicht hat diese mystische und auch oft Schrecken erregende Bedeutung Mark Walsh und Leslie Chin dazu bewegt, Augen als zentralen Teil der Schmuckkollaberation mit den Mulleavy-Schwestern zu verwenden.

Die Rodarte-Macherinnen sind bekannt dafür, kuriose Quellen der Inspirationen zu verwenden, wie beispielsweise Boris Karloff als Frankenstein und blutreichen Anime.
Augen-Armbänder, Augen-Ohrringe mit einem wahren Meer an Augen und Augen-Broschen finden sich in der Kollektion fall/winter 2008.
Sobald man die Ohrringe trägt, muss sich das Gegenüber doch zwangsläufig beobachtet fühlen, entsteht eine ganz neue Aura der Ehrlichkeit (der Wachsamkeit) um den Träger selbst und führt zu einem qualitativ hochwertigeren Leben, wenn man damit leben kann, dass sein Umfeld sich zwar wohl vermehrt unwohl fühlt, wenn es daran denkt, dich zu hintergehen, dafür aber auch umso ehrfürchtiger mit deiner Person umgeht, was zwangsläufig zur Vereinsamung führen kann (im Schlimmsten Fall, natürlich).


Weitere Stücke wie die Meteoriten-Kette lassen an Star Wars erinnern und trägt man sie, müsste man sich doch theoretisch wie ein Jedi-Ritter fühlen, der die Kette von seinem Jedi-Meister geerbt hat, den nach einem Laser-Kampf heldenhaft krepiert ist. Oder aber wie eine Prinzessin, deren Freund ein extraterrestrischer Sternenritter ist, der ihr zum Abschied ein Armband mit Kometen besetzt zur Erinnerung an ihn schenkt (spontan fällt mir da „Star Knight“ ein mit Prinzessin Alba, den ich kürzlich erst gesehen habe).

Theoretisch. Denn was uns bzw. die meisten daran hindert, ist nicht nur die Tatsache, dass wir natürlich keine Prinzessinnen mit Aliens als boyfriend sind, nein, auch die Tatsache, dass die Stücke alle jenseits des mittelständischen Möglichen stehen, trennen uns davon, sie auch selbst zu tragen.



mk3.uniklinikum-dresden.de



Brosche, 580€



Ohrhänger, 2315€


spacetelescope.org


movieposters.com

Meteoriten-Armband, 1610€



Meteoriten-Armband, 1040€
Schmuckfotos über colette.fr

Mittwoch, 22. Juli 2009

dolly dotz


Bluse von Ebay

catwalks


Thierry Mugler 1997

Zu gerne wäre ich zur Eröffnung der Ausstellung "Catwalks" ins Düsseldorfer NRW Forum gekommen, musste aber leider absagen.
Wem es allerdings möglich ist, die Ausstellung zu besuchen, der sollte sich das nicht entgehen lassen. Diverse Streetsyleblogger sind daran beteiligt und laut Pressemeldung wird "der Besucher der Ausstellung dabei selbst Teil der Schauen und zum Model auf dem Laufsteg. Denn diese werden durch Videoeinblendungen und Multimediainstallationen zu 3D-Live Spekatakeln animiert".
Na, wenn das mal nicht aufregend klingt!

Catwalks
26.7-1.11. 2009
NRW-Forum Kultur und Wirtschaft
Ehrenhof 2, 40479 Düsseldorf'
Di-So 11-20 Uhr
fr. 11-24 Uhr
Eintritt: 7,- Euro (inklusive Kopfhörer)
5,- Euro ermäßigt

be afraid!

Eine nette Leserin hat mich auf dieses Top von Topshop aufmerksam gemacht, das doch eigentlich wie gemacht ist für mich auch wenn ich kein Werwolf/Vampir/Monster/shapeshifter oder fangbanger (vor denen man natürlich KEINE Angst haben muss) bin (die Nennung dieser Termini erklären mich zum Nerd, der ich nicht bin, ich schwöre!). Ignorieren wir hier an dieser Stelle einfach mal, dass ich meinen Kauf bei den Modeketten extrem einschränken wollte (und immer noch will). Aber einschränken ist ungleich aufgeben.


monstermoviemusic.blogspot.com


retroist.com (The Howling)


Topshop, 16 Pfund


Dienstag, 21. Juli 2009

08/15



Montag, 20. Juli 2009

monroe

ana-lee.livejournal.com


Samstag, 18. Juli 2009

this is why i like kate moss


herfamedgoodlooks.com (1 & only source for modelz stuff)

multiples

Zu lesen wenn gelangweilt bei Temperaturen im niederen Bereich (alles andere lässt eine Beschäftigung mit Texten über dem Niveau von Strandlektüre nicht zu, wobei ich mich hier frage, in wieweit dieser Text hier überhaupt das Niveau einer solchigen erreichen könnte).
Oder aber bei akutem Verlangen nach Sinnlosigkeiten und Anmaßungen, was das Lesen von langen, sich im Inhalt widersprechenden und von Unkenntnis leuchtenden Texten ohne Sinn an einem Monitor, der die Augen ins Unendliche strapaziert, anbelangt.

Mit der Mode ist es wie mit den meisten anderen Dingen, die lediglich die Oberfläche eines Horizonts beschäftigen (im besten Falle natürlich viel tiefer an die Substanz gehen): Sie ist da, in ihrer Mannigfaltigkeit, in ihrem Spektrum an Variationen von verschiedenen Looks und deren -beabsichtigten- Aussagen. Meist nutzt ein modeinteressierter Mensch die Kleidung dazu, sich selbst zu unterstreichen, sein Ich nach außen zu kehren (überwiegend selbstverständlich gebügelt und geglättet, man will ja gefallen, manchmal auch nicht, aber trotzdem immer mit einer gewissen Botschaft, vermittelt durch das dazugehörigen Sendebedürfnis des Trägers). Ein Großteil dieser Menschen braucht eine lange Zeit seines oder ihres Lebens, um seinen -oder ihren- äußeren Stil mit seinem Inneren miteinander zu vereinen, auf eine Ebene zu bringen, wie man sagt. Ein kleiner Teil besitzt die Gabe oder vielmehr das sensible Gespür, was Er (ja, oder Sie) zu tragen hat, als Seine (die Ihrige) Person gewissermaßen und ganz natürlich. Für diesen Teil ist es ein Leichtes, sich so zu präsentieren und dabei die Balance zu behalten zwischen dem Anspruch seines Selbstes und dem der Umwelt (sollte dies einen wichtigen Aspekt darstellen, wovon ich ausgehe, interessiert man sich denn für Mode und nicht ausschließlich um den Komfort oder um die Kleidung als solche, wobei diese doch auch immer als Mode betrachtet werden kann, wenn Mode doch als solche nicht nur der Masse vorbehalten ist). Ein weiterer, unglücklicher Teil, und zu diesem zähle ich mich, findet sich in dem Dilemma wieder, abertausende Persönlichkeiten zu besitzen, denen es gilt, auch im Äußeren gerecht zu werden, um nicht völlig in der Tristlosigkeit des Sich-Nicht-Ausdrücken-Könnens unterzugehen. Nun weiß man natürlich aus Erzählung oder gar aus eigener Erfahrung, dass es keine leichte Aufgabe ist, eine Vielzahl grundverschiedener Menschen in ihrem Verlangen nach Präsenz und Aufmerksamkeit zu befriedigen und schon gar nicht, wenn man diese Vielzahl von grundverschiedener Menschen in sich selbst wieder findet und wir wissen: Sich selbst behandelt man immer noch am Strengsten.

So stellt sich die Frage, wie diese schwere Aufgabe zu bewältigen sein könnte.
Durch Abwechslung? Sollte man jeden Tag einen anderen Teil seiner diversen Charaktere nach außenhin darstellen? Wenn man auf eine Charakteristik seiner eigenen Person mit dem einen Körper abzielt, so würde man mit dieser Methode wahrscheinlich nur erreichen, dass andere Leute nur das Markenzeichen der Wechselfreudigkeit erkennen würden, das könnte sich im schlimmsten Fall sogar negativ auf das (die) eigene(n) Ich(s) auswirken, genau so, dass die Leute denken könnten, man habe eben kein einziges Ich, sondern nur ein Wirrwarr genau dieser und ertrinke im Brei von Unsicherheit und das würde doch vollkommen mit der Persona kollidieren, die man manchmal im Leben halt doch braucht, weil jeder seine Rollen hat und manches Gegenüber etwas anderes nicht begreifen kann in seiner kleinen nach außen hin abgeriegelten Welt (wobei das Haben einer Persona doch eigentlich auch unabdingbar ist für ein Zusammenleben in einer Gesellschaft, zumindest denke ich mir das so, denn wer ist so tapfer und mutig, sich seinem Ich oder den Ichs vollständig zu widmen, in der Folge die Persona aufzugeben und somit vermutlich dem Einsamsein geweiht zu sein; wer schafft das, der Mensch als das zoon politikon, das Rudeltier schlechthin?). Also nicht versuchen, all seine Persönlichkeiten abwechselnd an den Tag zu bringen? Nun ja, besteht denn eine andere Möglichkeit?
Was gibt es denn sonst noch für Optionen? Alle Ichs auf einmal tragen? Unmöglich! Denke ich nur an zwei meiner achsoaberdutzenden alter egos (ich bleibe hier beim deutschen Plural, die Jahre des mäßigen Schullateins liegen ach so fern in der Vergangenheit), so kann ich nur energisch mit dem Kopf schütteln. So vielfältig ein Mensch sein kann, so kontrahär bin ich in meinen diversen Charakteren. Irgendwas beißt sich immer und so könnte ich es mir nicht vorstellen, meinen Körper in zwei (oder schlimmer: in mehrere Bereiche!) aufzuteilen und mich oben dem einen und unten dem anderen Ich zu widmen (links und rechts freilich auch noch, wir haben Platz, noch mehr, da ist noch ein Finger frei!). Ein Körper lässt sich nicht teilen, wahrlich, nein.

Sich der Gesellschaft unterzuordnen, seine Ichs (wer nur eins hat, bei Gott, der möge sich glücklich schätzen, sich nur mit einem rumschlagen zu müssen) zu unterdrücken, scheint mir die radikalste der drei Vorschläge zu sein. Radikal im Sinne von akut und kurzfristig wirkend, aber auf langer Sicht doch ermüdend, schadend und auf langer Sicht zerstörend. Zerstörend in der Weise als dass die Person von seinen unterdrückten Ichs ERdrückt wird, da sie allesamt nicht ausgelebt werden in einer Form, die in genügender Weise befriedigt.

Und so bleibt mir nur die Option der Abwechslung, mit der ich zwar Gefahr laufe, in meiner Gesellschaft mit einer auf reiner Oberflächlichkeit basierender (und die Mode neben vielem anderen ist doch nichts als die reine Oberflächlichkeit selbst) (Ver-)urteilung rechnen zu müssen.
Dafür kann ich allerdings all meinen unzählbaren Ichs gerecht werden, sie nach außen hin kehren, all ihnen die Aufmerksamkeit schenken, die sie brauchen, um mich nicht zu erdrücken. Ich habe nun mal nicht das Glück des Einen Egos, wie viele von uns, den (...) Mehrgesichtigen (ach, wär das doch jetzt ein Film!).
Schlimm muss das zwangsläufig nicht sein, denn wer sein Schicksal als Multiple- Persönlichkeiten-Innehabender akzeptieren, ja gar lieben lernen kann, der kann durchaus Spaß haben, sich seinen Ichs zu ergeben, mit ihnen zu spielen und sie bei Gott nicht zu ernst zu nehmen.
Sprach’s und schlüpfte von der einen in die andere Identität, ohne je sein (...ihr!) Gesicht zu verlieren. Nicht heute und auch in ferner Zukunft nicht.


Eines meiner Ichs liebt Diamanten. Ein anderes wiederrum hasst alles,
was mit Aristokratie zu tun hat, liebt dafür aber die Berge und Marc Jacobs.

wikipedia

Donnerstag, 16. Juli 2009

i wanna be britney spears

Und wie sie da auf dem Felsen stand. Das haben sie doch alle nachgemacht und nie so hingekriegt wie Brit. You go, gurl!




Mittwoch, 15. Juli 2009

things i totally dig & get kewl inspirations from like walking around in a zombie-ish way, getting arrested and other stuff










1. monstrula.de
2.arnadal.no
3. esquire.com
4. herfamedgoodlooks.com

Dienstag, 14. Juli 2009

business bugs

"Looney Tunes"-Themen auf Business Handys installieren -das ist eine der kleinen Freuden im elektronischen Zeitalter!

Montag, 13. Juli 2009

forsthaus falkenau

Martin Rombach wäre stolz auf mich, würde er mich so sehen, in meiner neuen Barbour-Kopie, die ich für einen Bruchteil des Bruchteils des Originalpreises erstehen konnte (zieht mal ne Null vom Originalpreis ab und wir verstehen uns). Weil Wachsjacken längst der neueste heiße Mist sind, hab ich jetzt natürlich auch eine. Abgesehen davon, dass ich dazu neige, mir meine Kleidung immer 3+ Nummern zu groß zu kaufen und ich dadurch noch kleiner aussehe als ich bin und für u16 durchgehe (und ich bin 20...), sieht diese Jacke aus, als hätte ich sie vom Falkenau-Förster höchstpersönlich geerbt (ja, ich hab das früher angeschaut, genauso wie alle "Unser Charlie"-Folgen, ZDF rules).
Und weil ich die Jacke sobald wie möglich zu meiner neuen Uniform erheben möchte, hoffe ich, dass ich a) noch auf ein Festival gehe (trotz Geldmangel) und b) es kalt genug ist (aber nicht regnet).

My second name is Ihatesmilin btw.

am fuße des berges

Nur weil ich zufällig gestern Wim Wenders Werk über seine Arbeit gesehen habe und weil ich jetzt ansatzweise etwas zu wissen scheine über: das Mysterium Yohji Yamamoto. Wie zum Beispiel die Tatsache, dass er keine Absatzschuhe macht und er den Drang hat, den Frauen zu helfen in dieser patriarchalen Welt. Außerdem liebt er "Menschen des 20. Jahrhunderts", niceeee.

Sommer 2003

Zentriert

Sommer 2004


Winter 2005



alle Bilder style.com




Sonntag, 12. Juli 2009

graphical user interface


Meghan Douglas & Stella Tennant von
herfamedgoodlooks.com


Samstag, 11. Juli 2009

du laberst mich an?

Wir alle kennen Jodie Fosters Paraderolle als Kinderprostituierte Iris neben Robert de Niro in "Taxi Driver". Mal abgesehen vom souveränen Schauspiel und der grandiosen Handlung war ich, als ich den Film vor einigen Jahren gesehen habe, doch recht eingenommen von Iris' 70er-Garderobe (und abgesehen davon auch von Travis' Hemden und Jacken).


img5.allocine.fr


Jetzt sind mir da zufällig beim Stöbern einschlägiger Seiten ein paar Bilder untergekommen von Dakota Fanning (genau, die kleine Milchzahn-Göre aus "I am Sam" mit Sean Penn) in Schlaghosen, Plateaustiefeln und einem gefühlten Zentner an Schminke (which me likey).
Vor Jahren schon als ein kleiner Superstar am Schauspielhimmel gefeiert, ist sie mittlerweile im besten Teenageralter und spielt in ihrem neuesten Projekt, "The Runaways", ein Mitglied der 70er-Girl-Band The Runaways und ich hätte sie beinah nicht wiedererkannt. Ich entdecke Parallelen zwischen Foster und Fanning. Nicht nur haben beide schon neben großen Schauspielern gespielt, nein, sie hatten beide schon in jungen Jahren große Filmerfolge.
Ich bin Foster-Fan (also hauptsächlich von den alten Foster-Streifen), Dakota Fanning war mir bis jetzt immer relativ egal (und hat mich als Besetzung von der altklugen Tochter in zahlreichen Filmen eher genervt und dieses plärrende Balg, das sie in der Verfilmung von "Krieg der Welten" gemimt hat, war unerträglich -wie der Rest vom Film, übrigens). Aber diese Bilder hier haben nichts mehr übrig vom Rotzlöffel-Image. Und auch die Klamotten passen außerordentlich gut. Sie muss ja nicht die zweite Foster/Iris werden (geht auch gar nicht, wer sie in Bugsy Malone gesehen hat, weiß wie überragend sie schon als Kind war, irre wie sie die anderen Knirpse an die Wand gespielt hat).
An "Taxi Driver" kommt sowieso keiner ran. Never. Aber mir waren die Parallelitäten zwischen den beiden einen Post wert. Außerdem mag ich rotzige Teenager aus den Siebzigern.


tFS

Der Film soll übrigens 2010 in die Kinos kommen und der Post-Titel passt hier auch nur so indirekt, aber "Ich hoffe, eines Tages wird ein großer Regen diesen ganzen Abschaum von der Straße spülen." -Travis Bickle.

Freitag, 10. Juli 2009

and the winner is...

Wir haben zahlreiche ruinierte Aufnahmen (ohne Losung, die gab's nur einmal) hinter uns (deswegen in der Mitte auch ein kurzer Schnitt, nicht weil wir bescheißen, sondern weil ich mich nicht mehr beherrschen konnte; wie auch, bei dieser Glücksfee, die kein Wort spricht und immer nur starr in die Kamera schaut?).

Donnerstag, 9. Juli 2009

the chronic (1992)

Manchmal braucht man was Klassisches. Danke für's Ausleihen, GTA-Erinnerungen werden wach...




fashion week review

So, jetzt bin ich schon wieder ein paar Tage in der modesterilen und etwas ruhigeren Heimat und habe meine Eindrücke sammeln können.
Im vorigen Post habe ich erwähnt, dass ich mich im Grunde nicht dazu qualifiziert sehe, Mode zu bewerten. Aber da ich gut und gerne auf den Anspruch der Professionalität verzichte, werde ich mich mal daran versuchen. Und Gesehenes zu verarbeiten ist ja nichts Neues und unnötig Komplexes.


Letzte Woche habe ich die Shows von Marcel Ostertag, Kilian Kerner, Patrick Mohr, Michael Sontag und Custo besucht. Verpasst habe ich leider Starstyling, Frida Weyer und Eastpak.

Auch meine Highlights waren die Stücke von Ostertag. Patrick Mohr wusste zu polarisieren, als er Obdachlose über den Laufsteg schreiten ließ, in Wurzelzwerg-Ganzkörper-Säcken aus Jute und mit weiß-bemalten Gesichtern, die sich perfekt unter die Berufsmodels eingliederten (und die mir kaum aufgefallen wären, hätte man mich nicht darauf aufmerksam gemacht, denn die zuvor verteilte Obdachlosenzeitung "strassenfeger" verschwand erst mal in meiner Tasche, um mir die Hände frei zu halten). Die dominierenden Farben waren gedeckte, sich in der Natur wiederfindende wie Moosgrün und Sand. Die eher derben und spröden Stücke haben mir durchaus zugesagt (wie schon öfters von mir betont, bin ich eher Feind des zu Glatten und Schönen). Anders als Mohr strotzten Sontags Entwürfe vor Leichtigkeit, erinnerten mich aber auch an die Natur (sowie einige andere Kollektionen). Das lag vermutlich an den ebenfalls eher warmen und gedeckten Farben. Mit den Stücken hätte man problemlos im Wald spazieren gehen können, aber genauso gut wäre das ein oder andere Kleid als Abendgarderobe für edlere Events durchgegangen. Das hinzubekommen ist kein Leichtes, wie ich mir so dachte, als ich auf meinem Platz im Zelt am Bebelplatz saß. Dieses Unangestrengte in den Entwürfen war mir sehr willkommen, zu oft sieht man doch das maßlose Übertreiben, das auf Kosten des Wesentlichen um Aufmerksamkeit betteln muss. Zu begeistern, ohne unnötige Eyecatcher und Schnickschnack hinzuzufügen, das ist doch die Kunst, Mode zu entwerfen. Wobei es dann doch noch den einen oder anderen Clou gab, wie zum Beispiel die wunderschönen Taschen, die mehr Schmuck als Aufbewahrungsmittel waren. Von Eyecatcher kann man da eigentlich gar nicht sprechen. Die Taschen passten sich perfekt an die Kleidung an, sahen selbst teilweise aus wie ein Kleidungsstück und waren eher eine Ergänzung zu diesen.

Alles in Allem habe ich die Tendenz zur Farbe Oliv begrüßt, ist diese doch schon seit einiger Zeit mein momentaner Liebling und angenehm anzuschauen. Mein Fazit zur Fashionweek: Mit den derzeitigen Temperaturen wären großartigere Erscheinungen möglich gewesen, Goodies waren sehr rar und schon gar nicht für jedermann. Und ich will immer noch nicht verstehen, wieso man die Casting-Unken einer populären Unterhaltungsshow eines privaten Senders, sowie einen für Fackelmann werbenden Boxer in die erste Reihe setzt. Bringt das wirklich soviel Publicity (abgesehen von gnadenloser Präsenz bei RTL)?

-Bilder fehlen hier komplett, weil ich keine gemacht habe. Aber finden tut ihr die im Grunde eigentlich überall-

Komplett anspruchslose Menschen tun sich folgendes Video an, das ich mit meiner Handykamera gefilmt habe und das die finale Runde dreier Schauen (Custo, Ostertag und Kerner) mit wunderschöner unterer Hälfte in Popelgrün zeigt (ich frage mich, woran das liegt -an meinem Handy oder an den falschen Einstellungen):



P.S.: Gewinnspielauslosung folgt morgen Nachmittag!

Mittwoch, 8. Juli 2009

du bist, was du trägst...

...oder: Wie ich hier mal versuche, salopp meine Ansichten zu erläutern.

Mal so am Rande eine kleine Notiz.
Mich über Mode auszulassen fällt mir schwer. Nicht, weil mir die Worte fehlen oder dergleichen. Nein, im Grunde ist das ganz einfach: Ich sehe mich nicht in der qualifizierten Lage, in angemessener Weise von einer Materie zu berichten, von der ich im Grunde nur subjektive Eindrücke habe –kein oder nur wenig brauchbares Hintergrundwissen. Ich kann nur in laienhafter Form berichten, fehlt mir doch jegliche Ahnung von der Wirkung von verschiedenen Stoff- und Formkombinationen, ähnlich wie es in der Kunst der Fall ist, das unterscheidet sich von Mode ja auch nicht in allzu großem Maße, wie ich meine. Meine einfache schulische Ausbildung, die ich bis jetzt habe,reicht für ein objektives und kritisches Bewerten einfach nicht aus. Und zu erklären, wieso mir etwas gefällt – undenkbar. Bei mir ist das eine intuitive Sache, die ich selbst kaum greifen kann.
Es kann nicht verkehrt sein, sich die Frage zu stellen, wieso ich etwas tragen möchte, wieso mir etwas gefällt.

Und da überrumpelt mich die Modewelt doch recht häufig. Weil es einfach zu schnell ist. Man lässt nicht auf sich wirken, jedes halbe Jahr neue Regeln. Wann bist du drin, wann bist du raus, also draußen aus dem immerwahren Kreis der Mode. Diktatur. Ich erlaube es mir, nur ein Urteil über Themen zu fällen, mit denen ich mich auskenne, sprich: über die ich mich im idealsten Fall über einen längeren Zeitraum beschäftigt habe, obwohl man selbst dann nicht davon ausgehen kann, alle Aspekte einer Sache erfasst zu haben, ja, dafür fehlt mir einfach der Horizont, dafür bin ich zu jung, zu unbelesen, oft zu ungeduldig in meiner Jugend, die versucht, gegen die Zeit zu rasen, die abgelenkt wird von den zu vielen Eindrücken in unserer Gesellschaft, die, so vermute ich, kein Vergleich mehr zu vergangenen Zeiten sind, wir wissen einfach zu viel. Alles andere empfinde ich als Zumutung für die Menschen, die sich tatsächlich das anschauen, was ich (re-)produziere, obwohl ich mir sicher bin, dass die meisten sich wenig darum scheren. Oft unbedachter und unbewusster Konsum und ich bin ein Teil davon, was mir -eigentlich- so gar nicht zusagt, dem ich mich aber trotzdem unterordne und dessen Existenz ich bereitwillig anzunehmen scheine.

Ja, so schreibe oder zeige ich euch häufig nur Dinge ohne darüber zu urteilen (was ich eigentlich gar nicht so negativ finde), ohne zu reflektieren. Ein nacktes und bloßes Zeigen. Zu mehr sehe ich mich nicht in der Lage, dafür müsste ich mich besinnen auf Relevantes, das ich noch gar nicht benennen kann. Das jetzt meinem Alter zuzuschreiben oder meinem Mangel an ausreichender Intelligenz oder eben der Kompetenz im Allgemeinen zu begreifen, will ich hier gar nicht tun.
Manchmal habe ich das Bedürfnis, mich in dieser Art zu äußern. Es überkommt mich ein Gefühl des Sich-Rechtfertigen-Müssens, so als Kontrastprogramm zu diesem An-Der-Oberfläche-Kratzen, was mir eigentlich ständig passiert. Da sträubt sich immer was in mir, wenn ich so manche Sachen lese. In der Tat versuche ich, ein reflektiertes Bild zur Mode der Gesellschaft und meiner Beziehung zu ihr zu schaffen, was mitunter auch natürlich anstrengend, mir doch nur ansatzweise gelingend, aber zugleich unabdingbar ist, wie ich finde und hier so ganz und gar nicht dokumentiert und festgehalten wird. Das passiert bei mir eher im stillen Kämmerchen, ganz alleine in meinem Kopf. Den Sinn der Mode zu hinterfragen ist für mich eigentlich relativ unbedeutend. Aber die Art, wie die Mode behandelt und angefasst wird, das finde ich interessant (siehe Kellers "Kleider machen Leute"). Mich interessiert, was die Mode in uns auslöst, die Farben und Formen, die wir tragen, wie wir sie für welchen Zweck erschaffen haben, vermutlich unbewusst als Nebenprodukt unserer Existenz.

Im Grunde passt dieses ausdruckslose Trendgehasche doch gar nicht, wenn man selbst der Meinung ist, das Kleidung deine Persönlichkeit unterstreichen soll. Nennt man das dann bloßes Anziehen? Und gar nicht Mode? Und wenn, dann ist das Tragen von Kleidung mit dem Hintergrund, seine Persönlichkeit nach außen zu kehren doch die Ursprungsidee der heutigen sozialen Medien und diese wiederrum die Weiterführung des Offenleges seines Selbsts, um sich zu begründen und rechtzufertigen und um wahrgenommen zu werden. Oder?


Basisbild von ana-lee.livejournal.com

Dienstag, 7. Juli 2009

gummo (1997)

This is why I love movies: Gummo, directed by Harmony Korine .



Sonntag, 5. Juli 2009

pretty in rags

Ehrlich gesagt frage ich mich selbst immer wieder, was es denn mit meiner Liebe zu schönen Menschen in ranzigen Klamotten auf sich hat.
Der Kontrast und das Spiel, vielleicht. Schön trifft rau. Harte Schale, weicher Kern -so ganz grob formuliert.

1.+ 2. Daria Werbowy von herfamedgoodlooks.com


from berlin fashionweek


Dumb (ja, die Sache mit dem platten Mittelscheitel weiß ich) and dumber @bar25(thecobrasnake)


Die "Spidermans" (thecobrasnake)


Katja bei Lieblingsbeschäftigung nach dem Essen


CUSTO Show


Hat uns die Sicht bei Kilian Kerner versperrt


Topmodel-Anwärterin von 200?, Name unbekannt, Grund der Anwesenheit: noch unbekannter...


...aber ich wollte auch mal Paparazzo spielen


Hbf tief

2 be continued...

Freitag, 3. Juli 2009

kurzes update bfw

Ich hab natürlich kein Wlan auf meinem Zimmer und grad hier beim Kaffeetrinken hab ich mal die Chance euch upzudaten (den restlichen Fashionweekkram könnt ihr bei den Üblichen finden). Ich will mich hier auch eigentlich nur für alle im Internet erschienenen bzw. noch etwaige auftretende Bilder mit mir (ich hab noch keins gesehen bis auf eins) rechtfertigen.
Also, 1. Makeup verschmiert bei der Hitze, 2. Ich hab in den letzten 48h ca. 9 geschlafen (ich funktioniere nur bei 8 pro Nacht). 3. Ich vertrage die Hitze nicht (und bin weder Seniorin noch Kind), deswegen.
Und komischerweise sehen all die andern blendend aus!
Nix mit im Gesicht klebenden, mit Schweiß getränkten Haaren, geschwollenen Augen, Schweißfilm am ganzen Körper und damit klebende Kleidung am Leib (Schweiß, Schweiß, Schweiß). Ich hasse Sonnenscheinwetter und permanente 30 Grad um 8 Uhr morgens.
Ich hab so eine Matschbirne, dass ich meinem kohlensäurehaltigen Getränk beim Überschäumen zugeguckt habe und beim besten Willen nicht mehr wusste, in welche Richtung man den Deckel drehen muss,damit die Flasche zugeht. So ist unsere, dem Wetter und meine Beziehung (es war kein direktes Update zur FW geplant, damit das klar ist, auch wenn das in der Überschrift so steht).
Fotos hab ich selbstverständlich keine gemacht. Meine Kamera -viel zu schwer, meine Handykamera -viel zu schlecht, meine Digicam -zuhause
Weiter zum Kleiderthema. Dank dem wunderschönen Wetter muss man sich mindestens 2x am Tag umziehen, kein Problem, allerdings kann man nichts mehr tragen, was man einmal durchgeschwitzt hat. Hab ich schon erwähnt, dass ich fast nur Kleidung dabei habe,die bis maximal 23 Grad geeignet ist? Ihr versteht mich.
Nichtsdestotrotz freue ich mich, dass ich in Berlin bin und vorallem Morgen auf das Bloggertreffen. Meine bescheidenen Berichte folgen spätestens Sonntagabend.
Und nur mal vorausgeschickt: Sollten eventuell in naher Zukunft auf einer einschlägigen Website mit Partybildern meine Wenigkeit und die gute Katja vertreten sein,dann solltet ihr wissen, dass wir zuvor einen kilometerweiten Marathon hinter uns hatten (+Wetter) und wir deswegen relativ...scheiße aussahen.
Das war's.

 


BITE

MY

SHINY

METAL ASS!