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Sie nähert sich in riesengroßen Schritten, man munkelt sogar, sie sei schon da: Die dunkle Jahreszeit.
Für den, der sich heutzutage zu den Coolen unseres Planeten zählt, der muss natürlich den berühmtesten Trend mitmachen: Die Herbstdepression.
Für alle, die cool, und somit auch niedergeschlagen und schlecht gelaunt sein wollen, hier der
Ultimate Guide To Fall Depression
1. Benutze irgendein Makeup (zum Verdecken der Stresspickel), das überhaupt nicht zu deinem Hautton passt, weil es nicht dir gehört und deines seit Tagen aufgebraucht ist, verreibe es im Halbdunkeln und gehe mit Flecken und Rand aus dem Haus.
2. Schreibe Klausuren, vergleiche anschließend deine Ergebnisse mit deinem Sitznachbarn und stelle fest, dass du alles falsch hast. Je niedriger die Punktzahl, desto besser!
3. Schau in den Spiegel, nachdem du im Wind mit offenen Haaren zum Bus gesprintet bist.
Die verwirrten Zotteln und dein rotes Gesicht bewirken Wunder!
4. Esse keine Schokolade. Wer braucht schon Serotonin im Winter, wenn kein Tageslicht da ist, das den Abbau des glücklichmachenden Botenstoffes verhindert?
5. Beschäftige dich mit Mode und den dazugehörigen perfekten Models, verleugne dabei Photoshop und alle Programme, die dir die Perfektion eigentlich nur suggerieren.
6. Ikonisiere andere Menschen. Superman-Menschen scheinen alles zu können und jeder scheint sie zu mögen. Du bist neidisch. Du bist kein Superman-Mensch.
7. Stelle deine Intelligenz infrage, nein, du hast ja gar keine!
8. Hab keine Ahnung, was du in Zukunft studieren möchtest und unterhalte dich mit Menschen, die sogar schon die Kosten für ihr tägliches Zugfahren ausgerechnet haben. Je mehr derartige Gespräche, desto besser!
9. Rede alles schlecht, was du machst. Es reicht eh nicht und es wird nie reichen.
Neun Regeln zum Erfolg.
Diese Regeln verlangen einiges an Eigendisziplin. Sollte es nicht auf Anhieb klappen, alle umzusetzen: Nicht verzagen! Je länger man diese Regeln befolgt, desto leichter fällt es, sie zu befolgen und schon nach kurzer Zeit hat man seine ganz eigene kleine Herbstdepression, schafft man es noch, andere Menschen von seinem Denken zu überzeugen, hat man schon die besten Voraussetzungen für ein langanhaltendes "I Got The Blues"-Gefühl!
1. Benutze irgendein Makeup (zum Verdecken der Stresspickel), das überhaupt nicht zu deinem Hautton passt, weil es nicht dir gehört und deines seit Tagen aufgebraucht ist, verreibe es im Halbdunkeln und gehe mit Flecken und Rand aus dem Haus.
2. Schreibe Klausuren, vergleiche anschließend deine Ergebnisse mit deinem Sitznachbarn und stelle fest, dass du alles falsch hast. Je niedriger die Punktzahl, desto besser!
3. Schau in den Spiegel, nachdem du im Wind mit offenen Haaren zum Bus gesprintet bist.
Die verwirrten Zotteln und dein rotes Gesicht bewirken Wunder!
4. Esse keine Schokolade. Wer braucht schon Serotonin im Winter, wenn kein Tageslicht da ist, das den Abbau des glücklichmachenden Botenstoffes verhindert?
5. Beschäftige dich mit Mode und den dazugehörigen perfekten Models, verleugne dabei Photoshop und alle Programme, die dir die Perfektion eigentlich nur suggerieren.
6. Ikonisiere andere Menschen. Superman-Menschen scheinen alles zu können und jeder scheint sie zu mögen. Du bist neidisch. Du bist kein Superman-Mensch.
7. Stelle deine Intelligenz infrage, nein, du hast ja gar keine!
8. Hab keine Ahnung, was du in Zukunft studieren möchtest und unterhalte dich mit Menschen, die sogar schon die Kosten für ihr tägliches Zugfahren ausgerechnet haben. Je mehr derartige Gespräche, desto besser!
9. Rede alles schlecht, was du machst. Es reicht eh nicht und es wird nie reichen.
Neun Regeln zum Erfolg.
Diese Regeln verlangen einiges an Eigendisziplin. Sollte es nicht auf Anhieb klappen, alle umzusetzen: Nicht verzagen! Je länger man diese Regeln befolgt, desto leichter fällt es, sie zu befolgen und schon nach kurzer Zeit hat man seine ganz eigene kleine Herbstdepression, schafft man es noch, andere Menschen von seinem Denken zu überzeugen, hat man schon die besten Voraussetzungen für ein langanhaltendes "I Got The Blues"-Gefühl!



5 Kommentare:
Ich würde sagen, ich steck schon mittendrin. Die Liste passt eins zu eins.
Genial.
Und ebenso erschreckend wenn man sich selbst wiedererkennt.
Hmm ich bin kurz davor alle Punkte zu erfüllen. Das macht mir Angst.
soll ich dir mal von meinem leben erzählen damit du siehst, dass es uns allen so ging und das nix schlimmes ist und man auch ganz gut (bzw viel besser) werden kann wenn man sich aus dem ganzen karrierescheißbrimborium raus hält?
Oh wunderbar. Drei der Punkte quälen mich seit Ende Oktober/Anfang November. Jippie!
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